Sonntag, 16. Juni 2013
Wieder daheim, Grand Tour Europe 2013 zu Ende
Ersten wird man wohl nicht noch einmal den Kollegen einen Open-End-Urlaub zumuten können (wobei der Ankunftstermin im nachhinein eine Punktlandung war) und zweitens wird ein Kapuki nächstes Jahr schon nicht mehr so lange im Hänger sitzen wollen. Und dann wenn Kapuki in der Lage ist selbst so weit zu radeln, werden ihre Eltern wahrscheinlich nicht mehr in der Lage sein die Strecke zu bewältigen.
Wenn man jetzt zurück blickt hat eigentlich alles perfekt funktioniert: 3000 km, 6 Länder, viele neue Eindrücke, die Route war super, das Material hat klasse funktioniert, die Vorbereitungszeit hat sich also gelohnt. Die Entscheidung für Cyclocross Fahrräder und für den Tout Terrain Anhänger haben sich als gut erwiesen. Nur unser Garmin GPS (Edge) und unsere hinteren Laufräder haben uns Ärger gemacht. Ein Laufrad hat auf den letzten Metern ganz den Geist aufgegeben (der Riss in der Felge und der weitere Speichenbruch haben wir erst beim Putzen entdeckt) und ist jetzt ein Fall fürs Altmetall. Und es hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein Garmin Edge halt nur ein Tacho ist und die zusätzlichen Funktionen (Navigation usw.) nur für den Prospekt sind. Es sei denn, man ist damit einverstanden,dass die Hotelsuche Stadtteil genau ist und man die Geschwindigkeit zwischen zwei Kreuzungen an die Rechengeschwindigkeit des Navigationssystems anpasst (sonst gibt's halt einen Absturz). Wir hatten zum Glück noch ein Smartphone dabei und noch einen anderes GPS zum Tracks aufzeichnen, so dass alle Tracks Zuhause noch korrigiert werden konnten.
Außerdem hat sich auf der Tour in allen Stresssituation gezeigt Kinder sind keine Ausrede für ein langweiliges Leben. Kapuki ist eine neues Teammitglied und keine Einschränkung. Ohne ihre ganz besondere Fähigkeiten zum Eisbrechen und zur Kontaktaufnahme hätte es viele schöne Momente nicht gegeben. Und auch zu zweit wären wir keinen km mehr gefahren oder schneller gewesen. Es bleibt dabei, wir sind jetzt zu dritt, sonst ändert sich nichts.
Holland und Belgien sind durchquert
Es fing schon direkt nach der Kanalüberfahrt in Dunkerque an, dass wir so eine Art Zuhausegefühl hatten. In Belgien und Holland kennt man sich von vielen anderen Radtouren schon aus und schätz auch die kleinen Dinge, die dort anders sind als Zuhause wie z. B. Belgische Waffeln, Stropjewaffel, Frikandel, Vla usw.. Wenn man auch sagen mag, dass die Strände zubetoniert sind, schätzen wir die Infrastruktur, was gibt es schöneres als ein Bier oder eine Flaschen kalten Rose an einer schönen Strandbar mit Auswahl und wenn dann auch die nächste Fritur direkt um die Ecke liegt ist doch super. Ist jetzt eine sehr persönliche Meinung aber an den perfekten einsamen Stränden, die wir auch schon gesehen haben, war uns doch immer recht schnell langweilig.
Insbesondere in Holland gibt es dazu noch die perfekte Radinfrastruktur, das lässt dann direkt über das schlechtere Wetter und die fehlende Exotik hinwegsehen.
Samstag, 15. Juni 2013
Tag 35
Auch wenn es geregnet hat, war es endlich mal warm,so dass die Straßen schnell abtrockneten und wir so das erste Mal auf der Tour auf dem Weg hoch nach Burscheid richtig ins Schwitzen gekommen sind.
Auf der Bahntrasse fühlte man sich dann schon wieder richtig zuhause. Noch ein letzter Stop kurz vor Wermelskirchen für einen kleinen Service (Windel & Flasche), in dem wir mittlerweile als Team so eingespielt sind, dass wir alles in unter einer Kölschlänge auch unter ungünstigsten Bedingungen erledigen. Sind halt ein gut eingespieltes Team (wobei beim jüngsten Teammitglied noch nicht jeder Handgriff sitzt).
Eigentlich war der bisherige Tag bis dahin gar nicht besonders erwähnenswert. Was uns aber an unserem letzten Tag am meisten gefreut und beeindruckt hat war, dass sich der ein oder andere auf den Weg gemacht hatte uns auf den letzen Metern zu begleiten, so dass unsere kleine Gruppe ab Wermelskirchen immer größer wurde. Und in Klaswipper stand dann ein ganzes Begrüßung-Komitee einschließlich Begrüßungs-Banner, Sektempfang und Zeitung. Danke an alle,die da waren!!!
Zuhause ist es doch am Schönsten, auch wenn unser Zuhause aktuell noch ein wenig nach Arbeit aussieht.
Tag 35
Benrather Schloß
Letzter großer Stop
Freitag, 14. Juni 2013
Tag 34
Aufgewacht bei Sonnenschein doch die Aktualisierung des Wetterberichts verspricht Regen. Die Befürchtung den 3.Tag in Folge ein Peeling der Geschmacksrichtung 'sandiger Radweg' zu genießen treibt zur Eile. Auf schöner Strecke, mit vielen Möglichkeiten für zusätzliche Stops, die wir schon von unser Tour aus 2009 kannten, mussten wir diese leider sausen lassen da Wetter drohte.
Dafür früh in Venlo angekommen und noch lecker Satespieße gegessen - im Sonnenschein, da hat der Wetterbericht wohl zum Glück daneben gelegen.
Tag 34
Donnerstag, 13. Juni 2013
Tag 33
Die Hotelsuche in Holland gestaltet sich etwas schwierig, da unsere Ansprüche etwas höher sind: Kinderbett, sicherer Platz für's Rad ... das kann nicht jedes Hotel bieten. Haben dann aber was in der Innenstadt von Breda (direkt auf der Party Meile) gefunden, wo wir die Räder sogar mit auf's Zimmer nehmen durften. Ist WB40 eigentlich ein normaler Badezusatz? Egal, jetzt sind die Räder jedenfalls wieder sauber.
Tag 33
Mittwoch, 12. Juni 2013
Tag 32
Morgens erstmal das Gepäck und die Räder im Hotel für eine Sightseeingtour durch Brügge zurück gelassen. Uns war am Abend zuvor beim Einchecken gar nicht bewusst wie zentral unser Hotel gelegen war. Brügge hat ein schöne mittelalterliche Altstadt und war laut Wikipedia im Mittelalter die größte Stadt der Welt.
Erst am Nachmittag ging es dann wieder auf's Fahrrad, Richtung Niederlande. Dank perfekter Wege war die Fähre nach Vlissingen schnell erreicht. Da es noch recht früh war, entschieden wir uns nach Domburg weiter zu fahren. Leider fing es auf den letzten 10 km so an zu regnen, dass wir samt Equipment bei Ankunft am Hotel aussahen, als hätten wir gerade beim Strongman Run mitgemacht. Kapukis Kapsel durfte also wieder eine Runde in die Dusche.
Tag 32
Dienstag, 11. Juni 2013
Tag 31
Wir kennen jetzt jeden belgischen Badeort (die belgische Küste ist nicht sehr lang). Und fragen uns jetzt, warum nicht mal in Belgien Urlaub machen?
Am Ende des Tages, nach einem Bier am Strand und einem Besuch in der Frituur haben wir die Küste verlassen und sind nach Brügge gefahren.
Tag 31
Montag, 10. Juni 2013
England abgehakt
Der Routenteil durch England hat doch ein wenig länger gedauert als geplant. Das lag nicht daran, dass es uns so viel besser gefallen hat als in den anderen Ländern zuvor, sondern an den schlechten Straßen und Radwegen. So war man immer ein wenig genervt, weil man nicht voran kam. Dass wir bei unserem Aufenthalt ein wenig am kränkeln waren, hat die Sache dann auch nicht verbessert. Daher unser Preis für das radfahrerfeindlichste Land auf unser Tour. Den Preis für das kinderunfreundlichste Land (keine Kinder unter 16 im Bed & Breakfast in Pool) gab es dann auch noch. Im Ranking für den am besten gekleidetsten Europäer stehen sie bei uns auch ganz hinten. Da ist man eher sparsam, weniger ist mehr. Kleidung sollte günstig sein und auch so wenig wie möglich, da wird nichts unnötig verhüllt. Und besser auch etwas Nachhaltiges, ein Tattoo hält einfach länger als ein T-Shirt.
Das Radfahren, was auch durchaus sehr populär ist, ist dort nicht nur wegen des Linksverkehr härter. In Portugal hat nach Gesetzt der motorisierte Verkehrsteilnehmer immer Vorfahrt, in GB gibt es dieses Gesetzt zwar nicht, aber hier wird es im Gegensatz zu Portugal gelebt. Bestimmt gibt es an dem ein oder anderen Fußgänger Überweg eine Oma, die verhungert ist, weil sie nicht über die Straße kam. Auch wurden bestimmt schon einige Babys in der Reisetasche ins Hotelzimmer getragen oder als Hund angemeldet (Hunde sind bei Hotel scheinbar willkommener als Babys), um eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden.
Des weiteren nervt der Drang der Briten aus Prinzip alles anders zu machen als im Rest von Europa. Linksverkehr, kein metrisches Einheitensystem und das endet darin, dass die sogar die Bushaltestellenhäuschen anders aufbauen. Mitten auf dem Radweg (der auch nicht unnötig verbreitert wird), mit dem Rücken zur Straße, fahren dem Wartenden, die Radfahrer direkt mal über die Füße.
Positiv zu vermerken ist, dass es auch mal nett ist, wenn zwei von drei Mitgliedern unserer Reisegruppe mit den Einheimischen kommunizieren können, wobei Kapuki eigentlich mit allen Menschen in ihrer eigenen Lächelsprache das Eis brechen kann. Also drei von drei.
Tag 30
Dann ab auf die Fähre in Dover, dessen Hafen doch deutlich größer und komplizierter ist als der auf dem Hinweg in St. Malo. Die Auswahl ob Calais oder Dunkerque war dann einfach eine Preisfrage. Nach Calais sollte der Hänger mit Kapuki extra kosten, also ab mit DFDS nach Dunkerque. Ach ja ohne Fahrzeug darf man hier nicht mitfahren, mindestens ein Rad muss dabei sein, lieber noch ein LKW, dann gibt es noch ein gratis Essen für den Fahrer.
Beim runter fahren eine letzte britische Gemeinheit. Der Einweiser auf der Fähre war der Meinung, wir sollten, obwohl wir vorne standen, als Letzte die Fähre verlassen. Wegen der LKW und so, klar wir stehen 30 Minuten an der Rampe und lassen uns von allen LKWs an Bord über den Haufen fahren. Zum Glück haben die russischen Motorradfahrer neben uns einfach Tatsachen geschaffen und so durften wir dann auch fahren - na ja eigentlich durften wir auch nur gehen und schieben, haben das dann aber einfach überhört.
Die restliche Strecke bis Dunkerque war dann wieder einfach.
Tag 30
Sonntag, 9. Juni 2013
Tag 29
Samstag, 8. Juni 2013
Tag 28
Morgens erst einmal überprüft was es mit dem Flyer auf dem Nachttisch auf sich hat. Dort steht zu lesen, dass das Premier Inn, in dem wir genächtigt haben, mit einer Geld zurück Garantie bei schlechtem Schlaf wirbt. Da aber im Nachbarzimmer eine Gruppe Engländer eine Zimmer Party feiert ohne uns einzuladen, habe in unserem Zimmer nicht alle Mitglieder unser Reisegruppe optimal geschlafen. Also Beschwerde und tatsächlich, aus unserer bisher teuersten Übernachtung wird die Billigste, weil jetzt auf Kosten des Hauses.
Weiter ging es entlang der Küste Richtung Dover, dass Dover zu weit für einen Tag ist war klar, aber dass es nun Hastings geworden ist, lag zum größten Teil am Wind. Bei 31km/h freut man sich, wenn der Wind von vorne kommt und nicht von der Seite. Schwer treten ist doof, aber vom Fahrrad geblasen zu werden ist unangenehmer.
Ein weiterer, jedoch auch nicht zu vernachlässigender Grund, waren die fehlenden Übernachtungsmöglichkeiten mit freien Zimmern innerhalb der nächsten 50 km. Also Hastings, und warum eigentlich nicht? Es ist ein netter Ort, mit einer schönen Altstadt, einem interessanten Fischereihafen und 5 km Promenade.
Tag 28
Freitag, 7. Juni 2013
Tag 27
Ruhetag in Brighton. Bisher der passenste Ort in England zum Chillen. Die Sonne scheint, so dass wir sogar schon in den Kieseln am Strand gelegen haben. Schotter Strand nennen wir das mal nicht, hört sich ja so negativ an, aber Sandstrand ist trotzdem schöner.
Hier ist jedenfalls endlich mal was los am Strand, nicht wie an der Atlantik Küste, wo wir uns geschlossene Bars anschauen konnten. Trotz sehr stolzer Preise ist alles jedoch ein wenig lieblos (z.B. rostige Tische). Aber die Engländer verstehen es Party zu machen. Livemusik und lauter feiern und tanzende Leute Freitag Nachmittag am Strand. Abends noch nett gegessen, leicht spannende Haut (durch die Sonne), ja das fühlt sich nach Urlaub an.
Donnerstag, 6. Juni 2013
Tag 26
Und aufgrund der guten Vorrechere haben wir in Brighton direkt ein Hotel gefunden, endlich mal ein Ort mit Hotel-Infrastruktur.
Mittwoch, 5. Juni 2013
Tag 25
Außerdem haben wir aus dem Vortag gelernt, wenn ein Hotel auf dem Weg ein Zimmer frei hat, gilt es zuzuschlagen. Hotelzimmer sind in England ein rares Gut und da sollte man nicht über den Preis bzw. das Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen.
Tag 25
New Forest
Dienstag, 4. Juni 2013
Tag 24
Der Stop auf Jersey hat sich auch auf jeden Fall gelohnt, sehr idyllisch, schöne Landschaft mit einsamen Straßen. Die alte Tradition, dass wenn man auf einer Insel ist, diese auch umrundet werden muss (leider ohne das bewährte Malle-Team) wurde auch noch erledigt.
Als erste Überraschung gab es auch noch einen Stop auf Guernsey, was die lange Überfahrtzeit erklärte. Die Wartezeit war aber mit dem schönen Blick über die Insel, bei perfektem Wetter an Deck sitzend nur halb so schlimm.
Die nächste Überraschung war deutlich schlimmer. Hotelzimmersuche - was bisher nie ein Problem war, erwies sich hier als Mammut Projekt. Alles ausgebucht oder sie nehmen keine Kinder auf. Unglaublich aber war die Aussage 'keine Kinder unter 16 Jahren'. Was soll Kapuki zerstören was die Eltern nicht schaffen?
Nach ca. 12 km waren wir erfolgreich, leider teuer, aber besser als wenn Kapuki in einer Krippe schlafen müsste - wir wollen ja nicht die Weihnachtsgeschichte nachspielen!!
Tag 24
Montag, 3. Juni 2013
Frankreich ist durchquert
Essen war hier irgendwie hier immer Thema und ist ausser der Sprache wahrscheinlich das Hauptunterscheidungsmerkmal zwischen deutschen und Franzosen.
Was unsere Strecke angeht, Frankreich ist gross und wir haben nicht nur wegen dem Wind lange gebraucht um es zu durchqueren.
Tag 23
Der Ruhetag beginnt mit einer Fahrt zum Fährhafen, ein Ticket für die Überfahrt auf die Insel kaufen. Haben uns für eine Fahrt mit Zwischenstopp in Jersey entschieden. Also geht es Morgen erst nach Jersey und dann am Nachmittag nach England.
Dann noch die üblichen Ruhetagtätigkeiten, wie Wäschewaschen usw..
Den Tag dann mit Sightseeing und Chillen am Strand abgeschlossen.
Saint Malo
Tag 22
Morgendliche Sightseeingtour durch Rennes anschließend hart im Wind Richtung Mont Saint Michel.
Aus Sicht von Kapuki war der Besuch der Insel ein einziges Fotoshooting. Es gibt bestimmt bald in ganz Japan kein Fotoalbum mehr ohne nicht mindestens ein Bild von Kapuki.
Vorgehensweise Sightseeing: einer passt auf Kapuki (Management der Fotoshootings) und die Räder auf, der andere jagt die internationalen Touristengruppen durch Dorf und Kloster.
Weiter gehts Richtung Saint Malo vorbei an den Austernzuchten von Cansale. Der weltweit größte Tiedenhub von bis zu 14 m hat hier interessante Folgen. So weist z.B. ein Schild auf den Hafen hin, der Ort sieht aber mehr nach dem Hof einer Spedition aus, nur dass anstelle von LKWs Boote vor der Halle stehen. In den Rumpf dieser Boote ragen große Räder, das sieht auf jeden Fall eleganter aus als die Boote, die in der benachbarten Mündung weit vom Wasser entfernt im Schlamm liegen.
Tag 22
Mont Saint Michel
Samstag, 1. Juni 2013
Tag 21
Den Tag mit einem Besuch im Supermarkt begonnen, Essen für Kapuki bunkern. In der Zeit hätte man auch 50 km radfahren können. Die Supermärkte sind hier einfach zu groß und haben viel zu viel Auswahl und sehr entspannte Kassiererinnen. Was die Franzosen hier an Zeit verlieren. Aber dieses Verbesserungspotential hat schon jemand vor uns entdeckt, die ersten Lidl, Netto und Aldi haben Einzug gehalten.
Heute war alles wie auf der Etappe am Tag zuvor, nur dass wir jetzt noch nicht einmal mehr Dörfer hatten, sondern nur noch Bauernhöfe und noch stärkeren Wind. Teilweise rollten wir mit nur 12 km schwer tretend über die Ebene.
Einzig aufregende war die Begegnung mit zwei Engländern, die uns entgegen kamen auf dem Weg Richtung Spanien. Bei einem 35 Jahre alten Damenrad mit Weidenkorb muss man sich jedenfalls über Diebstahl keine Gedanken machen (als besonderes Extra hat er sich einen Gel Schonbezug für den Sattel gegönnt), auch sonst wirkten sie nicht besonders gut vorbereitet. Sie wollten mit ihrer Aktion für einer Krebshilfe sammeln, daher haben wir ihnen mal Geld für zwei Bier gespendet. Falls sie wirklich sammeln, kann es ja nicht schaden und falls nicht, benötigen sie bestimmt eine Aufmunterung, wenn es die Pyrenäen hoch geht. ( Falls die so weit kommen)
Tag 21
Freitag, 31. Mai 2013
Tag 20
Ansonsten war die Etappe sehr langweilig. Nachdem wir den Großraum La Rochelle verlassen hatten, kam auf unserer Routenführung bis zum Erreichen des Stadtrandes von Nantes einfach nichts. Kapuki hat den Tag daher auch direkt mal komplett verschlafen. Ruhetage sind halt anstrengend. Um den Tag mit unserer bergischen Heimat zu vergleichen. Wir sind halt durch so aufregende Dörfer wie Thier, Egen oder Agathaberg gefahren, also von Kirchturm zu Kirchturm. Die Highlights sind dann die Dörfer mit einem Laden wie z.B. Kreuzberg. Nur dumm, dass der natürlich gerade wenn wir da vorbeikommen Mittagspause hat. Der Unterschied zwischen hier und Zuhause in der Optik ist nur das kleine F auf dem Nummernschild anstelle des D und vielleicht sind die Kirchtürme etwas größer (die französischen Herrscher hatten ihre Völker früher bestimmt einfach besser unter Kontrolle bzw. beim Kirchenbau) dafür sind die Berge deutlich flacher.
Abgeschlossen haben wir den Tag mit einer Sightseeingtour per Rad durch Nantes (auch die hat Kapuki verpennt) bevor wir unser Hotel ein wenig außerhalb aufgesucht haben.
Der Einzigste, der mit der heutigen Etappe vollkommen überfordert war, ist unser Garmin GPS, der zur Feier der langen Etappe direkt 3 mal abgestürzt ist, daher auch 4 Tracks. Merke: nie schneller fahren als der Garmin den Weg berechnet, sonst gibt es einen hellgrauen Bildschirm und einen Neustart.
Tag 20
Hausverbot
Donnerstag, 30. Mai 2013
Tag 19
Morgens im Bett die Entscheidung: Super Bett (Matratze top und Decke fast wie Zuhause), schöner Ort also Ruhetag. Erste wichtigen Tagesmission: Wäschewaschen. Also erst mal eine Wäscherei finden. Google hilft, 1,2 km entfernt und sogar die Preisliste ist online. Leider schließen die Leute einfach ihren Laden, löschen aber nicht ihre Internetpräsenz. Also umsonst die Dreckwäsche durch den Ort geschleppt? Zum Glück nicht, auf dem Rückweg entdeckten wir eine weitere Wäscherei, die hat zwar keine Internetseite ist dafür aber noch in Betrieb [Realworld online].
Danach die übliche Mischung aus Sightseeing und Daueressen. Ich gehe davon aus, dass wir alles probiert haben was es an lokalen Spezialitäten im Bereich Süßspeisen gibt.
Mittwoch, 29. Mai 2013
Tag 18
Nachdem wir auf dem Velodyssey immer nur durch den Wald gefahren sind und nichts gesehen haben, kam der Entschluss nicht mehr dem Radweg zu folgen sondern ihn nur noch als grobe Orientierung zu nehmen. Dieser Entschluss wurde noch bestärkt durch uns entgegenkommende Radfahrer aus den USA, die uns vor dem Zustand des Radweges warnten (Achtung riesen Traktorspuren).
Aus Rayon raus ging es dann noch rasend schnell über die Hauptstraße. Allerdings wollten auf der halben Strecke nach Rochefort alle Navigationsgeräte einen riesen Schwenk machen. Wir gehen davon aus, dass die Brücke über die Charente, die auf direkten Weg lag, nicht für Radfahrer freigegeben war. Die Brücke über die wir geleitet wurden war allerdings dann auch sehr sehenswert. Eine alte Brücke, die Jahrzehnte von R4's und 2CV's gequält wurde und jetzt in Altersteilzeit als Fußgänger und Radfahrer Brücke ihren Dienst verrichtet.
Dabei haben wir auch noch mal den Velodyssey getroffen und man hatte uns nicht zu viel versprochen. Asphalt ist auf diesem Weg wohl nicht mehr die Regel sondern eher die Ausnahme. Radwege sind so oder so nicht in dem besten Zustand. Teilweise mit großen Schlaglöchern, dass alte 26 Zoll MTB Laufräder rein passen würden und natürlich immer gut geschottert. Oder man freut sich über ein Schild 'La Rochelle 25 km' auf das dann ein Schild für Radfahrer folgt 'La Rochelle 35 km' und das im Mutterland der Tour de France. Besonders schön ist das, wenn dann mal wieder ein Regenschauer kommt, wir haben allerdings gelernt, dass bei genug Wind auch ein Hugo (Hecke) Regenschutz bietet.
Bei all diesen Gedankengängen trafen wir auf eine Gruppe Rennradfahrer. Schnell ab in den Windschatten der Gruppe. Alles Rentner schnaufend am Anschlag aber perfektes Rotieren im Wind und mit 30 über die Landstraße. Es steht also doch gut um den Radsport in Frankreich. Da Kerzen schneller abbrennen, wenn man sie auf zwei Seiten anzündet, haben wir uns dann doch aus Vernunftgründen aus der Gruppe wieder verabschiedet und sind alleine weiter Richtung La Rochelle gefahren. Allerdings hat bei dem Tempo de Rentner der Regen gar nicht mehr gestört sondern eher angenehm gekühlt.
Der Weg zur Ile de Re war schön aber aufgrund der nicht vorhanden Fährverbindung leider nur ein Umweg.
Tag 18
Schöne Brücke
Dienstag, 28. Mai 2013
Tag 17
Nach einer weiteren Fährfahrt kamen wir nach Royan. Nachdem wir heute den gesamten Tag betrauert hatten die vorherige Nacht nicht in Arcachon verbracht zu haben, wollten wir diesen Fehler nicht wiederholen und haben spontan die Etappe verkürzt und direkt am Strand in ein Zimmer mit Meerblick eingecheckt.
Tag 17
Den Abend wie den Morgen
Fähre
Atlantik Frühstück
Montag, 27. Mai 2013
Tag 16
Heute weiter dem Velosydee gefolgt. Kurz vor Arcachon noch die super hohen Dünen hochgeklettert. In Arcachon hat Kapukis Hunger uns noch zu einer Eispause am Strand verholfen. Da wie immer gerne Böotchen fahren und keine Lust hatten um das Bassin von Arcachon herumzufahren, haben wir einfach mit dem Boot übergesetzt. Ganz schon aufregend 2 Fahrräder plus Gepäck plus Anhänger auf ein Boot zu verladen. Zeit gespart hat das bestimmt nicht und teuer war es auch (26€), aber Spaß hat es gemacht.
Die restlichen 40 km gingen danach durch die Sonne auf teilweise recht schlechten (Schotter) Radwegen.
Tag 16
In Gruppe rollt es besser
Sonntag, 26. Mai 2013
Tag 15
Erst mal als Prolog zum Radladen und anders als erwartet alles kein Problem. Der Laden hatte sonntags offen, sofort Zeit für unser Problem, eine passende Speiche als Ersatz für die gebrochene und einen Zentrierständer. Ein Hoch auf die französischen Zweiradmechaniker. Nach der erfolgreichen Reparatur haben wir uns erst mal mit einer Milch gestärkt (OK Milch für Kapuki, Crėpes und Waffeln für die Eltern).
Daher erst um 12:30 gestartet und da wir erst so spät los sind konnten wir, als wir am Strand in Mimizan standen, der Verlockung nicht widerstehen auch früher aufzuhören, um noch ein wenig Strandfeeling mitzunehmen.
Tag 15
Velodysse
Samstag, 25. Mai 2013
Tag 14
Am Morgen in San Sebastian hat es beim Start erst mal geregnet, und das nach dem schönem Wetter vom Ruhetag. Aber bis zum Mittag wurde es immer besser, so dass wir nach der Grenze zu Frankreich sogar auf kurz Oberbekleidung umsteigen konnten. Ein T-Shirt hatten wir das letzte Mal in Portugal an oder anders ausgedrückt, die spanische Sonne hat unsere Arme nie gesehen.
Apropos Grenze, wo die war wissen wir leider nicht, wir haben sie nicht gefunden, irgendwann haben sich einfach die Farben der Ortsschilder geändert, das war's. Schön dass Grenzen bei uns so unspektakulär geworden sind.
Nach der Grenze gab es dann doch noch mal einige harte Anstiege (nicht lang, aber gemein), ab Bayonne war es dann flach.
Ab hier sollte auch der Radweg beginnen, der sich auf den ersten Kilometer als Katastrophe erwiesen hat. Bei der Suche nach dem Einstieg in den Weg ist direkt der Garmin mal wieder abgestürzt, so dass es vom heutigen Tag 2 Tracks gibt. Nachdem er uns zickzack durch Wohngebiete geschickt hat, führt er direkt in einen See. Nein, wir haben kein Tretboot. Es scheint außergewöhnlich viel geregnet zu haben, nach langen umherirren sind wir dann doch irgendwann wieder auf die die richtige Strecke gekommen.
Bei der Hotelsuche die nächste Katastrophe: hier gibt erst nur Apartments, die wochenweise vermietet werden (davon aber Unmengen) aber keine Hotels. Dann noch eine kleine Ferienwohnung gefunden, die auch für nur eine Nacht vermietet wird. Jetzt hätte man den Tag versöhnlich abschließen können, wenn nicht noch beim Rad wegschließen eine gebrochene Speiche gefunden worden wäre.
Tag 14
Französische Radwege
Freitag, 24. Mai 2013
Spanien ist durchquert
Aber da war noch mehr: Spanische Küche, die wir zu schätzen gelernt haben, weniger Paella sonder mehr die Kleinigkeiten zwischendurch, Tapas und Pinchos usw.
Dass Spanien so bergig ist, hatten wir nicht so eingeschätzt, was zur Folge hatte, dass als die gefürchteten Pyrenäen am Ende kamen, wir so trainiert waren, dass sie uns gar nicht mehr schocken konnten.
Bleibt festzuhalten: Spanien hat viel mehr zu bieten als Malle und Ibiza und ist immer wieder einen Besuch wert, aber bitte das nächste Mal mit spanischem Wetter, denn mit oberbergischem Regenwetter ist das so authentisch wie Karneval im Sauerland.
Tag 13
Geplanter Ruhetag in San Sebastian oder auch die in der letzten Woche gelernte Lektion über spanische Küche und Essgewohnheiten anwenden. Pinchos, Bocadillos, Croquetas, Vino usw..
Nachwirkung
Donnerstag, 23. Mai 2013
Tag 12
Die Landschaft wäre bestimmt toll gewesen, wenn man was davon gesehen hätte.
Aber das hatte natürlich auch Vorteile, so wurden bei den Passabfahrten die Bremsscheiben gut durch das Wasser gekühlt und bei den Passauffahrten kam man nicht so ins Schwitzen. Man freute sich schon fast, wenn es bergauf ging, da man hier endlich mal warm wurde und wir wissen jetzt auch, dass der Tout Terrain wasserdicht ist.
Theoretisch hätte ja auch die Höhenmeterkasse, in die wir in Portugal eingezahlt haben, jetzt ihre Auszahlung vornehmen müssen. Hat sie auch (sind mehr abgefahren als aufgefahren) allerdings hatten die Pyrenäen auf dem Weg zum Meer nicht nur Taldurchfahrten für uns zu bieten sondern auch den ein oder anderen Pass. Im Allgemeinen verschwand die Autobahn dann entweder unter uns im Tunnel oder blieb auf Höhe mit Hilfe einer massiven Brücke.
Egal, wir sind mit Gepäck und Hänger auch gut ohne Kompaktkurbel über die Pyrenäen gekommen, und im nachhinein waren die unbekannten Berge in Portugal schlimmer, allerdings hatten wir dort besseres Wetter und mussten nicht trotz Überschuhe noch zwischendurch die klattschnassen Socken wechseln.
Zwischenzeitlich waren wir so tief im Baskenland, dass die Menschen auch nur noch Baskisch sprachen und die Orte nicht einen spanischen und einen baskischen Namen, wie sonst hier üblich, sondern nur noch einen baskischen Namen hatten. Baskischen scheint die Sprache zu sein, die in der europäischen Buchstabensuppe die Reste bekommen hat, beim baskischen Glücksrad, sollte man mit x und z beginnen.
Am Ende noch eine Stunde nach einem Hotel gesucht, weil wir nicht glauben konnten, dass auf den letzten 120 Kilometern das Preisniveau so angestiegen war.
Vuelta
Die Spinnen die Basken
Mittwoch, 22. Mai 2013
Tag 11
Da wir mit Landstraßen neben der Autobahn in Spanien gute Erfahrungen gemacht hatten, dachten wir es sei ein guter Plan auch heute darauf zu fahren, auf einer breiten Straße, auf der alle 15 Minuten mal ein Auto oder ein Trecker fährt ... da hatten wir uns aber gründlich geirrt. Die N 1 kann man eher als Leistungsschau europäischer Logistik Unternehmen bezeichnen. Ein LKW folgt auf den nächsten und zwar nur um die Maut auf der Autobahn zu sparen. Daher Autovia nebenan leer, Landstraße voll, wir wären ja bereit gewesen für die leere Straße Maut zu zahlen, aber auch hier dürfen Radfahrer nicht auf die Autobahn.
Auf den letzten km führte uns der Gerät (Garmin) dann weg von der N 1, was allerdings deutlich mehr Höhenmeter, aber auch viele nette Begegnungen mit einheimischen Radfahrern, zur Folge hatte. Das Rennrad ist hier im Baskenland durchaus beliebt und der Baske kann die Kurbel durchaus auch locker nach vorne fallen lassen. Dass man beim Material nicht sparen soll, ist hier bekannt und so konnte ich im Windschatten (der Kollege hat allerdings auch 10 km für uns schön im Wind gearbeitet) direkt mal die elektrische Super Record von Campa an einem Carbon Pinarello bewundern. Nach einer eisigen Bergabfahrt runter nach Vitoria haben wir in der Fußgängerzone nach einem Hotel gesucht. Ganz hin und weg von der lustig vor sich hin strampelnden Kapuki hat uns eine Horde von Damen um die 60 aufgegriffen und uns bei der Suche tatkräftig unterstützt. Überhaupt ist Kapuki mit ihren großen blauen Augen der Star, heute Mittag gab es auch schon ernsthafte Angebote von zwei älteren Damen, die wir natürlich abgelehnt haben.
Tag 11
Dienstag, 21. Mai 2013
Tag 10
Montag, 20. Mai 2013
Tag 9
Abends im Bett dann der Entschluss, Familie Kunde braucht einen Ruhetag.
Tag 9
In the middle of nowhere
Sonntag, 19. Mai 2013
Tag 8
Über die leere Landstraße (Sonntag) rollten die Räder leicht Richtung Valladolid. In Alaejos auf der Plaza Mayor eine schöne Tappas Pause gemacht. Feststellung dabei unsere Kanzlerin Merkel ist hier alles andere als beliebt.
Gegen Nachmittag kam dann sogar noch Sonne, so dass wir die langen Überschuhe mal ausziehen konnten. An kurze Radhosen war allerdings noch lange nicht zu denken. Immerhin halten unsere Sonnencreme Vorräte so ewig.
Der ansonsten perfekte Tag wurde am Abend doch noch ein wenig durch eine intensiv Windelnutzung betrübt. Egal wo man sich gerade befindet, mit einem schreiend Kind auf der Brust fällt man immer auf.
Tag 8
Schweineohren
Samstag, 18. Mai 2013
Tag 7
Tag 7
Plaza Mayor
Freitag, 17. Mai 2013
Portugal ist durchquert
Das erste Land auf unserer Tour ist durchquert. Was können wir unserer Tochter von ihrer Tour durch diesen Teil ihrer Heimat Europa berichten?
Freundliche Menschen, die für ein Baby immer ein Lächeln haben und es am liebsten sofort auf den Arm nehmen wollen.
Allerdings geht es den Menschen bei weitem nicht so gut wie uns in Deutschland. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei der Hälfte von unserem in Deutschland, das hatte für uns zwar sehr günstige Preise zur Folge ( Espresso für 55 cent), ist aber trotzdem eine unschöne Tatsache, über die man nachdenken sollte.
Ansonsten ist Portugal ein sehr bergiges Land, so dass man hier jedes deiner 7 kg (und die Windeln, die Gläschen mit dem Biorind, den Wasserkocher usw.) beim Bergauf fahren deutlich gespürt hat.
Tag 6
Nach oder doch vielleicht schon kurz vor km 1 erst mal ein ausführlicher aber unfreiwilliger Stop beim örtlichen Supermarkt aufgrund von Regen, den wir den Tag auch nicht mehr ganz losgeworden sind. Im Allgemeinen bergauf Sonne und bergab Regen, allerdings nur so lange wir in Portugal waren, weil die Berge in Spanien doch deutlich nachließen, der Regen allerdings nicht.
Am Nachmittag haben wir die Pause in Ciudad Rodrigo mit einer Stadtbesichtigung kombiniert. CR hat eine sehr schöne Altstadt mit vollständig erhaltener Stadtmauer und einer sehr alten Kathedrale, die natürlich auch besichtigt wurde.
Tag 6
Donnerstag, 16. Mai 2013
Tag 5
Tag 5
Winter in Portugal
Mittwoch, 15. Mai 2013
Tag 4
Tag 4
Danke Garmin
Dienstag, 14. Mai 2013
Tag 3
Der erste echte Radtag. Erst Mal aus dem Moloch Lissabon raus. Aber dieser Moloch will und will einfach nicht zu Ende gehen. LKW an LKW schlängeln sich zu den Logistikzentren im Umland von Lissabon.
Umso näher Abrantes kommt, desto schöner wird die Strecke, aber umso schlechter wird auch das Wetter. Wir sind aber doch noch trocken angekommen.
Tag 3
Die gedachte einfache Flachetappe war doch bergiger als erwartet und heftiger Gegenwind war selbst am Berg unser Begleiter.
Montag, 13. Mai 2013
Tag 2
Ruhetag mit Stadtrundgang in Lissabon und Strandausflug nach Estoril.
Sonntag, 12. Mai 2013
Tag 1
Flug war viel unkomplizierter als erwartet. Auch Räder aufbauen, Kartons entsorgen usw. war echt einfach. Die kleine Fahrt vom Flughafen bis zum Hostel war allerdings genauso bescheiden wie vorher angenommen. Großstädte sind halt nichts zum Radfahren.
Tag 1
Sind daher später auf den Sightseeingbus umgestiegen. Das war was für die gesamte Familie, sonnen für die Mutter, Kultur für den Vater, schlafen für die Tochter.
Morgen geht weiter mit Sightseeing und erst am Dienstag das erste mal richtig aufs Rad.























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