Sonntag, 16. Juni 2013

Wieder daheim, Grand Tour Europe 2013 zu Ende

Schön war es und leider ist es nun vorbei. Am liebsten würden wir direkt wieder aufs Rad steigen bzw in den Hänger. Insbesondere Kapuki langweilt sich schon am ersten Tag zu Hause weil hier einfach so wenig passiert. Aber vorbei ist vorbei und eine Wiederholung wird es leider nicht geben.
Ersten wird man wohl nicht noch einmal den Kollegen einen Open-End-Urlaub zumuten können (wobei der Ankunftstermin im nachhinein eine Punktlandung war) und zweitens wird ein Kapuki nächstes Jahr schon nicht mehr so lange im Hänger sitzen wollen. Und dann wenn Kapuki in der Lage ist selbst so weit zu radeln, werden ihre Eltern wahrscheinlich nicht mehr in der Lage sein die Strecke zu bewältigen.
Wenn man jetzt zurück blickt hat eigentlich alles perfekt funktioniert: 3000 km, 6 Länder, viele neue Eindrücke, die Route war super, das Material hat klasse funktioniert, die Vorbereitungszeit hat sich also gelohnt. Die Entscheidung für Cyclocross Fahrräder und für den Tout Terrain Anhänger haben sich als gut erwiesen. Nur unser Garmin GPS (Edge) und unsere hinteren Laufräder haben uns Ärger gemacht. Ein Laufrad hat auf den letzten Metern ganz den Geist aufgegeben (der Riss in der Felge und der weitere Speichenbruch haben wir erst beim Putzen entdeckt) und ist jetzt ein Fall fürs Altmetall. Und es hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein Garmin Edge halt nur ein Tacho ist und die zusätzlichen Funktionen (Navigation usw.) nur für den Prospekt sind. Es sei denn, man ist damit einverstanden,dass die Hotelsuche Stadtteil genau ist und man die Geschwindigkeit zwischen zwei Kreuzungen an die Rechengeschwindigkeit des Navigationssystems anpasst (sonst gibt's halt einen Absturz). Wir hatten zum Glück noch ein Smartphone dabei und noch einen anderes GPS zum Tracks aufzeichnen, so dass alle Tracks Zuhause noch korrigiert werden konnten.
Außerdem hat sich auf der Tour in allen Stresssituation gezeigt Kinder sind keine Ausrede für ein langweiliges Leben. Kapuki ist eine neues Teammitglied und keine Einschränkung. Ohne ihre ganz besondere Fähigkeiten zum Eisbrechen und zur Kontaktaufnahme hätte es viele schöne Momente nicht gegeben. Und auch zu zweit wären wir keinen km mehr gefahren oder schneller gewesen. Es bleibt dabei, wir sind jetzt zu dritt, sonst ändert sich nichts.

Holland und Belgien sind durchquert

Dass wir hier diese beiden Länder zusammenfassen liegt nicht an der Geringschätzung sondern einfach daran, dass es so schnell ging. So gehören für uns sogar die Strecke von Dunkerque bis zur belgischen Grenze und die Strecke von Venlo bis Zuhause zu diesem Teil.
Es fing schon direkt nach der Kanalüberfahrt in Dunkerque an, dass wir so eine Art Zuhausegefühl hatten. In Belgien und Holland kennt man sich von vielen anderen Radtouren schon aus und schätz auch die kleinen Dinge, die dort anders sind als Zuhause wie z. B. Belgische Waffeln, Stropjewaffel, Frikandel, Vla usw.. Wenn man auch sagen mag, dass die Strände zubetoniert sind, schätzen wir die Infrastruktur, was gibt es schöneres als ein Bier oder eine Flaschen kalten Rose an einer schönen Strandbar mit Auswahl und wenn dann auch die nächste Fritur direkt um die Ecke liegt ist doch super. Ist jetzt eine sehr persönliche Meinung aber an den perfekten einsamen Stränden, die wir auch schon gesehen haben, war uns doch immer recht schnell langweilig.
Insbesondere in Holland gibt es dazu noch die perfekte Radinfrastruktur, das lässt dann direkt über das schlechtere Wetter und die fehlende Exotik hinwegsehen.

Samstag, 15. Juni 2013

Tag 35

Der letzte Tag - nur noch eben von Venlo nach Hause. Und wieder verspricht der Wetterbericht Regen. Den ersten Regenschauer in Kaarst konnten wir noch gut bei KFC aussitzen. Beim zweiten kurz vor dem Benrather Schloß war es dann leider nur der Dachüberstand einer Garage, die uns und zwei weitere Radfahrer vor dem Sturzregen schützte. Aber irgendwie wären wir auch enttäuscht gewesen,wenn es Zuhause mal nicht regnet. Eine weitere Spezialität unser Heimat haben wir auch direkt mal wieder kennengelernt, nämlich andere Mitmenschen auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen, in unserem Fall, den Radfahrer zur Nutzung des löchrigen Radweges in Befehlston anzuweisen, immer wieder ein großer Spaß.
Auch wenn es geregnet hat, war es endlich mal warm,so dass die Straßen schnell abtrockneten und wir so das erste Mal auf der Tour auf dem Weg hoch nach Burscheid richtig ins Schwitzen gekommen sind.
Auf der Bahntrasse fühlte man sich dann schon wieder richtig zuhause. Noch ein letzter Stop kurz vor Wermelskirchen für einen kleinen Service (Windel & Flasche), in dem wir mittlerweile als Team so eingespielt sind, dass wir alles in unter einer Kölschlänge auch unter ungünstigsten Bedingungen erledigen. Sind halt ein gut eingespieltes Team (wobei beim jüngsten Teammitglied noch nicht jeder Handgriff sitzt).
Eigentlich war der bisherige Tag bis dahin gar nicht besonders erwähnenswert. Was uns aber an unserem letzten Tag am meisten gefreut und beeindruckt hat war, dass sich der ein oder andere auf den Weg gemacht hatte uns auf den letzen Metern zu begleiten, so dass unsere kleine Gruppe ab Wermelskirchen immer größer wurde. Und in Klaswipper stand dann ein ganzes Begrüßung-Komitee einschließlich Begrüßungs-Banner, Sektempfang und Zeitung. Danke an alle,die da waren!!!
Zuhause ist es doch am Schönsten, auch wenn unser Zuhause aktuell noch ein wenig nach Arbeit aussieht.
Tag 35

Benrather Schloß

Letzter großer Stop

Letzter großer Servicestopp bei KFC

Freitag, 14. Juni 2013

Tag 34

Aufgewacht bei Sonnenschein doch die Aktualisierung des Wetterberichts verspricht Regen. Die Befürchtung den 3.Tag in Folge ein Peeling der Geschmacksrichtung 'sandiger Radweg' zu genießen treibt zur Eile. Auf schöner Strecke, mit vielen Möglichkeiten für zusätzliche Stops, die wir schon von unser Tour aus 2009 kannten, mussten wir diese leider sausen lassen da Wetter drohte.
Dafür früh in Venlo angekommen und noch lecker Satespieße gegessen - im Sonnenschein, da hat der Wetterbericht wohl zum Glück daneben gelegen.
Tag 34

Erdbeerensaison

Frisch vom Bauernhof

Donnerstag, 13. Juni 2013

Tag 33

Der ursprüngliche Plan war vor dem nach Hause kommen noch einen letzten kompletten Tag am Meer zu verbringen. Also noch schön ausschlafen und eine ausgedehnte Frühstücksrunde im Hotel, was übrigens das beste Frühstücksbuffet auf unserer Tour war. Beim bewölkten Himmel bei 'angenehmen' 15 Grad wurde aber schnell klar, dass ein gemütliches Strandschläfchen eher ungemütlich wird - und mit Regensachen ein Strandspaziergang -  na ja auch nicht wirklich doll. Also flugs die Taschen gepackt und weiter Richtung Heimat. Leider fing es nachmittags wieder so richtig an zu regnen. Bei den sandigen Radwegen sieht man deshalb binnen kürzester Zeit aus wie nach einer ausgiebigen Runde Schlammcatchen. Mit den ersten Regentropfen brach dann direkt noch mal eine Speiche, wieder am Hinterrad aber am anderen Fahrrad. Und wie schon in Frankreich, wieder Glück im Unglück direkt im nächsten Ort ein kundiger Zweiradmechaniker, der das Rad schnell zentriert hatte und auch nur 10€ dafür wollte. Da lohnt selbst reparieren nicht. Er schwamm auch schon voll auf der e-Bike Welle und hatte einen Elektrokrahn anstelle eines Montageständers, da mussten die Taschen gar nicht für die Reparatur vom Rad.
Die Hotelsuche in Holland gestaltet sich etwas schwierig, da unsere Ansprüche etwas höher sind: Kinderbett, sicherer Platz für's Rad ... das kann nicht jedes Hotel bieten. Haben dann aber was in der Innenstadt von Breda (direkt auf der Party Meile) gefunden, wo wir die Räder sogar mit auf's Zimmer nehmen durften. Ist WB40 eigentlich ein normaler Badezusatz? Egal, jetzt sind die Räder jedenfalls wieder sauber.
Tag 33

Mittwoch, 12. Juni 2013

Tag 32

Morgens erstmal das Gepäck und die Räder im Hotel für eine Sightseeingtour durch Brügge zurück gelassen. Uns war am Abend zuvor beim Einchecken gar nicht bewusst wie zentral unser Hotel gelegen war. Brügge hat ein schöne mittelalterliche Altstadt und war laut Wikipedia im Mittelalter die größte Stadt der Welt.
Erst am Nachmittag ging es dann wieder auf's Fahrrad, Richtung Niederlande. Dank perfekter Wege war die Fähre nach Vlissingen schnell erreicht. Da es noch recht früh war, entschieden wir uns nach Domburg weiter zu fahren. Leider fing es auf den letzten 10 km so an zu regnen, dass wir samt Equipment bei Ankunft am Hotel aussahen, als hätten wir gerade beim Strongman Run mitgemacht. Kapukis Kapsel durfte also wieder eine Runde in die Dusche.
Tag 32

Ladestation

Für E-Bikes gibt es auf der Fähre sogar gratis Strom. Das heißt dann Akku voll, weiter mit Stufe 3.

Dienstag, 11. Juni 2013

Tag 31

Morgens in Frankreich aufwachen, am Strand mit frischem Baguette frühstücken, bei angenehmen Temperaturen an der Küste entlang nach Belgien und dort von Strandpromenade zu Strandpromenade radeln, ja so sieht ein perfekter Tag aus und genau den hatten wir heute.
Wir kennen jetzt jeden belgischen Badeort (die belgische Küste ist nicht sehr lang). Und fragen uns jetzt, warum nicht mal in Belgien Urlaub machen?
Am Ende des Tages, nach einem Bier am Strand und einem Besuch in der Frituur haben wir die Küste verlassen und sind nach Brügge gefahren.
Tag 31

Kleine Radrennbahn am Strand

Das ist doch mal Entertainment und Leihräder haben die auch.

Montag, 10. Juni 2013

England abgehakt

Der Routenteil durch England hat doch ein wenig länger gedauert als geplant. Das lag nicht daran, dass es uns so viel besser gefallen hat als in den anderen Ländern zuvor, sondern an den schlechten Straßen und Radwegen. So war man immer ein wenig genervt, weil man nicht voran kam. Dass wir bei unserem Aufenthalt ein wenig am kränkeln waren, hat die Sache dann auch nicht verbessert. Daher unser Preis für das radfahrerfeindlichste Land auf unser Tour. Den Preis für das kinderunfreundlichste Land (keine Kinder unter 16 im Bed & Breakfast in Pool) gab es dann auch noch. Im Ranking für den am besten gekleidetsten Europäer stehen sie bei uns auch ganz hinten. Da ist man eher sparsam, weniger ist mehr. Kleidung sollte günstig sein und auch so wenig wie möglich, da wird nichts unnötig verhüllt. Und besser auch etwas Nachhaltiges, ein Tattoo hält einfach länger als ein T-Shirt.
Das Radfahren, was auch durchaus sehr populär ist, ist dort nicht nur wegen des Linksverkehr härter. In Portugal hat nach Gesetzt der motorisierte Verkehrsteilnehmer immer Vorfahrt, in GB gibt es dieses Gesetzt zwar nicht, aber hier wird es im Gegensatz zu Portugal gelebt. Bestimmt gibt es an dem ein oder anderen Fußgänger Überweg eine Oma, die verhungert ist, weil sie nicht über die Straße kam. Auch wurden bestimmt schon einige Babys in der Reisetasche ins Hotelzimmer getragen oder als Hund angemeldet (Hunde sind bei Hotel scheinbar willkommener als Babys), um eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden.
Des weiteren nervt der Drang der Briten aus Prinzip alles anders zu machen als im Rest von Europa. Linksverkehr, kein metrisches Einheitensystem und das endet darin, dass die sogar die Bushaltestellenhäuschen anders aufbauen. Mitten auf dem Radweg (der auch nicht unnötig verbreitert wird), mit dem Rücken zur Straße, fahren dem Wartenden, die Radfahrer direkt mal über die Füße.
Positiv zu vermerken ist, dass es auch mal nett ist, wenn zwei von drei Mitgliedern unserer Reisegruppe mit den Einheimischen kommunizieren können, wobei Kapuki eigentlich mit allen Menschen in ihrer eigenen Lächelsprache das Eis brechen kann. Also drei von drei.

Tag 30

Am letzten Tag dachten wir, dass wir endlich gelernt hätten, wie man mit dem Rad in Großbritannien vorwärts kommt. Also den Radweg links liegen gelassen und ab auf die Straße und wirklich, es rollte, wir kamen gut voran. Auch die fiesen Steigungen, wenn es mal wieder vom Strand hoch zur Steilküste ging, konnten uns nicht bremsen. Wobei, wenn man etwas schon little Switzerland nennt, hätte man auch ein paar Serpentinen einbauen können, dann fällt schließlich der Aufstieg leichter. Soweit so gut. Aber dann kurz vor Dover hat es uns wieder erwischt. Die zweispurige Radfahrer Todeszone und jetzt dekoriert mit einer ganzen Armada osteuropäischer LKWs mit leeren Deutschen Hängern (die können ja nicht alle mit Dyson Staubsaugern beladen sein, oder gibt es noch andere Produkte, die wir von der Insel kaufen?). Also wieder auf den Radweg, was sich als großer Fehler erwies. Die Motocrosser am Einstieg hätten uns eine Warnung sein sollen. Die einheimische Jugend hatte es längst erkannt, ein 1m breiter mit Schlaglöchern durchsetzter Schotter Pfad ist nicht zum Radfahren geeignet, aber super zum Testen der Motocross Maschinen.
Dann ab auf die Fähre in Dover, dessen Hafen doch deutlich größer und komplizierter ist als der auf dem Hinweg in St. Malo. Die Auswahl ob Calais oder Dunkerque war dann einfach eine Preisfrage. Nach Calais sollte der Hänger mit Kapuki extra kosten, also ab mit DFDS nach Dunkerque. Ach ja ohne Fahrzeug darf man hier nicht mitfahren, mindestens ein Rad muss dabei sein, lieber noch ein LKW, dann gibt es noch ein gratis Essen für den Fahrer.
Beim runter fahren eine letzte britische Gemeinheit. Der Einweiser auf der Fähre war der Meinung, wir sollten, obwohl wir vorne standen, als Letzte die Fähre verlassen. Wegen der LKW und so, klar wir stehen 30 Minuten an der Rampe und lassen uns von allen LKWs an Bord über den Haufen fahren. Zum Glück haben die russischen Motorradfahrer neben uns einfach Tatsachen geschaffen und so durften wir dann auch fahren - na ja eigentlich durften wir auch nur gehen und schieben, haben das dann aber einfach überhört.
Die restliche Strecke bis Dunkerque war dann wieder einfach.
Tag 30

Fähre

Dover nach Dunkerque

Sonntag, 9. Juni 2013

Tag 29

Erkältungs-Ruhetag. Halsschmerzen am Morgen bringen Ruhe für die Beine. Da haben wir uns Strandspaziergänge und Cafébesuche als Medizin verschrieben und morgen geht's weiter.

Hastings Pier

Ein abgebranntes Pier gehört einfach zu einem englischen Seebad wie Fish and Chips.

Serving up sunshine

Das Lipton Ice Promoteam wirkt ein wenig verfroren

Samstag, 8. Juni 2013

Tag 28

Morgens erst einmal überprüft was es mit dem Flyer auf dem Nachttisch auf sich hat. Dort steht zu lesen, dass das Premier Inn, in dem wir genächtigt haben, mit einer Geld zurück Garantie bei schlechtem Schlaf wirbt. Da aber im Nachbarzimmer eine Gruppe Engländer eine Zimmer Party feiert ohne uns einzuladen, habe in unserem Zimmer nicht alle Mitglieder unser Reisegruppe optimal geschlafen. Also Beschwerde und tatsächlich, aus unserer bisher teuersten Übernachtung wird die Billigste, weil jetzt auf Kosten des Hauses.
Weiter ging es entlang der Küste Richtung Dover, dass Dover zu weit für einen Tag ist war klar, aber dass es nun Hastings geworden ist, lag zum größten Teil am Wind. Bei 31km/h freut man sich, wenn der Wind von vorne kommt und nicht von der Seite. Schwer treten ist doof, aber vom Fahrrad geblasen zu werden ist unangenehmer.
Ein weiterer, jedoch auch nicht zu vernachlässigender Grund, waren die fehlenden Übernachtungsmöglichkeiten mit freien Zimmern innerhalb der nächsten 50 km. Also Hastings, und warum eigentlich nicht? Es ist ein netter Ort, mit einer schönen Altstadt, einem interessanten Fischereihafen und 5 km Promenade.
Tag 28

Südenglische Küstenlinie

Freitag, 7. Juni 2013

Tag 27

Ruhetag in Brighton. Bisher der passenste Ort in England zum Chillen.  Die Sonne scheint, so dass wir sogar schon in den Kieseln am Strand gelegen haben. Schotter Strand nennen wir das mal nicht, hört sich ja so negativ an, aber Sandstrand ist trotzdem schöner.
Hier ist jedenfalls endlich mal was los am Strand, nicht wie an der Atlantik Küste, wo wir uns geschlossene Bars anschauen konnten. Trotz sehr stolzer Preise ist alles jedoch ein wenig lieblos (z.B. rostige Tische). Aber die Engländer verstehen es Party zu machen. Livemusik und lauter feiern und tanzende Leute Freitag Nachmittag am Strand. Abends noch nett gegessen, leicht spannende Haut (durch die Sonne), ja das fühlt sich nach Urlaub an.

Brighton Pier

Donnerstag, 6. Juni 2013

Tag 26

In England kommen wir einfach nicht in den Rhythmus. Heute war geplant einfach der National Cycle Route 2 zu folgen. Nach langer Suche hatten wir zu Hause noch ein Track (GPS Daten) hierfür gefunden. Da konnte ja nichts mehr schief gehen, insbesondere da der Weg ja auch noch ausgeschildert sein sollte. Falsch gedacht, so viel falsch gefahren und gewendet hat man selbst in der 'vor-GPS Zeit' nicht und die Ausschilderung war auch eher sehr sporadisch. Dafür sind wir heute endlich mal einige Km über Strandpromenaden mit Meerblick gefahren. In Frankreich war das Meer immer nur in der Nähe aber nicht zu sehen. Dass die Strände Sand frei geschottert sind, stört beim Radfahrern auch nicht. Für einen Badeurlaub ist das allerdings ein Ausschlusskriterium.
Und aufgrund der guten Vorrechere haben wir in Brighton direkt ein Hotel gefunden, endlich mal ein Ort mit Hotel-Infrastruktur.

Pause am Strand

Der Schotter hat den Vorteil, dass  man nicht so sandig ist

Mittwoch, 5. Juni 2013

Tag 25

Lang ausgeschlafen, ein gutes englisches Frühstück und schon konnte es wieder los gehen. Allerdings war es da schon ein wenig später, so dass wir nicht so weit gekommen sind wie wir wollten.
Außerdem haben wir aus dem Vortag gelernt, wenn ein Hotel auf dem Weg ein Zimmer frei hat, gilt es zuzuschlagen. Hotelzimmer sind in England ein rares Gut und da sollte man nicht über den Preis bzw. das Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen.
Tag 25

Gut sortiert

Top Auswahl beim örtlichen Italiener.

New Forest

Auch wenn es im New Forest sehr idyllisch war, mit frei laufenden Kühen und Pferden, ist der sonstige Verkehr hier die Hölle. Nicht nur der Linksverkehr sondern viel mehr die mehrspurigen Landstraßen mit mehrspurigen Kreisverkehren sind des Radfahrers Feind.

Dienstag, 4. Juni 2013

Tag 24

Früh einchecken, ein Stop auf der Kanalinsel Jersey und dann weiter über den Kanal nach England, das war der Plan.
Der Stop auf Jersey hat sich auch auf jeden Fall gelohnt, sehr idyllisch, schöne Landschaft mit einsamen Straßen. Die alte Tradition, dass wenn man auf einer Insel ist, diese auch  umrundet werden muss (leider ohne das bewährte Malle-Team) wurde auch noch erledigt.
Als erste Überraschung gab es auch noch einen Stop auf Guernsey, was die lange Überfahrtzeit erklärte. Die Wartezeit war aber mit dem schönen Blick über die Insel, bei perfektem Wetter an Deck sitzend nur halb so schlimm.
Die nächste Überraschung war deutlich schlimmer. Hotelzimmersuche - was bisher nie ein Problem war, erwies sich hier als Mammut Projekt. Alles ausgebucht oder sie nehmen keine Kinder auf. Unglaublich aber war die Aussage 'keine Kinder unter 16 Jahren'. Was soll Kapuki zerstören was die Eltern nicht schaffen?
Nach ca. 12 km waren wir erfolgreich, leider teuer, aber besser als wenn Kapuki in einer Krippe schlafen müsste - wir wollen ja nicht die Weihnachtsgeschichte nachspielen!!
Tag 24

6:15 Check in

Sehr früher Check in für die Jersey Fähre. Das frühe Aufstehen hat sich aber gelohnt.

Montag, 3. Juni 2013

Frankreich ist durchquert

Frankreich wird Kapuki bestimmt vermissen mehr Auswahl an Kinderessen gibt es bestimmt sonst nirgends. Auch Sophie die Giraffe ist hier zuhause und auch diese kommt gut bei Eltern und Kind an.
Essen war hier irgendwie hier immer Thema und ist ausser der Sprache wahrscheinlich das Hauptunterscheidungsmerkmal zwischen deutschen und Franzosen.
Was unsere Strecke angeht, Frankreich ist gross und wir haben nicht nur wegen dem Wind lange gebraucht um es zu durchqueren.

Tag 23

Der Ruhetag beginnt mit einer Fahrt zum Fährhafen, ein Ticket für die Überfahrt auf die Insel kaufen. Haben uns für eine Fahrt mit Zwischenstopp in Jersey entschieden. Also geht es Morgen erst nach Jersey und dann am Nachmittag nach England.
Dann noch die üblichen Ruhetagtätigkeiten, wie Wäschewaschen usw..
Den Tag dann mit Sightseeing und Chillen am Strand abgeschlossen.

Saint Malo

Tag 22

Morgendliche Sightseeingtour durch Rennes anschließend hart im Wind Richtung Mont Saint Michel.
Aus Sicht von Kapuki war der Besuch der Insel ein einziges Fotoshooting. Es gibt bestimmt bald in ganz Japan kein Fotoalbum mehr ohne nicht mindestens ein Bild von Kapuki.
Vorgehensweise Sightseeing: einer passt auf Kapuki (Management der Fotoshootings) und die Räder auf, der andere jagt die internationalen Touristengruppen durch Dorf und Kloster.
Weiter gehts Richtung Saint Malo vorbei an den Austernzuchten von Cansale. Der weltweit größte Tiedenhub von bis zu 14 m hat hier interessante Folgen. So weist z.B. ein Schild auf den Hafen hin, der Ort sieht aber mehr nach dem Hof einer Spedition aus, nur dass anstelle von LKWs Boote vor der Halle stehen. In den Rumpf dieser Boote ragen große Räder, das sieht auf jeden Fall eleganter aus als die Boote, die in der benachbarten Mündung weit vom Wasser entfernt im Schlamm liegen.
Tag 22

Mont Saint Michel

Absolute Top Sehenswürdigkeit. Es bestätigt sich immer wieder, in Europa gibt es viel zu sehen, mehr als in weiten fernen Ländern auf anderen Kontinenten. Das soll für dich, liebe Kapuki, nicht bedeuten, dass du unser schöne Heimat nie verlassen sollst. Schau dir die Welt an, hoffentlich auch viel zusammen mit Mama und Papa. 

Samstag, 1. Juni 2013

Tag 21

Den Tag mit einem Besuch im Supermarkt begonnen, Essen für Kapuki bunkern. In der Zeit hätte man auch 50 km radfahren können. Die Supermärkte sind hier einfach zu groß und haben viel zu viel Auswahl und sehr entspannte Kassiererinnen. Was die Franzosen hier an Zeit verlieren. Aber dieses Verbesserungspotential hat schon jemand vor uns entdeckt, die ersten Lidl, Netto und Aldi haben Einzug gehalten.
Heute war alles wie auf der Etappe am Tag zuvor, nur dass wir jetzt noch nicht einmal mehr Dörfer hatten, sondern nur noch Bauernhöfe und noch stärkeren Wind. Teilweise rollten wir mit nur 12 km schwer tretend über die Ebene.
Einzig aufregende war die Begegnung mit zwei Engländern, die uns entgegen kamen auf dem Weg Richtung Spanien. Bei einem 35 Jahre alten Damenrad mit Weidenkorb muss man sich jedenfalls über Diebstahl keine Gedanken machen (als besonderes Extra hat er sich einen Gel Schonbezug für den Sattel gegönnt), auch sonst wirkten sie nicht besonders gut vorbereitet. Sie wollten mit ihrer Aktion für einer Krebshilfe sammeln, daher haben wir ihnen mal Geld für zwei Bier gespendet. Falls sie wirklich sammeln, kann es ja nicht schaden und falls nicht, benötigen sie bestimmt eine Aufmunterung, wenn es die Pyrenäen hoch geht. ( Falls die so weit kommen)
Tag 21

Schöne aber windige Bretagne

Freitag, 31. Mai 2013

Tag 20

Von La Rochelle nach Nantes, es war klar, dass das ein langes Stück wird, am Ende waren es über 150 km. Aber der Versuch die Strecke sinnvoll zu teilen ist ja auf der Ile de Re gescheitert und nach einem Ruhetag kann es auch schon mal etwas weiter sein. Der Wind kam uns schon mal entgegen, so dass wir den Geruch von Nantes schon direkt in der Nase hatten, keine Ahnung wonach Nantes riecht. Der Gegenwind stabilisiert aber das Rad, man kann sich alles schön reden.
Ansonsten war die Etappe sehr langweilig. Nachdem wir den Großraum La Rochelle verlassen hatten, kam auf unserer Routenführung bis zum Erreichen des Stadtrandes von Nantes einfach nichts. Kapuki hat den Tag daher auch direkt mal komplett verschlafen. Ruhetage sind halt anstrengend. Um den Tag mit unserer bergischen Heimat zu vergleichen. Wir sind halt durch so aufregende Dörfer wie Thier, Egen oder Agathaberg gefahren, also von Kirchturm zu Kirchturm. Die Highlights sind dann die Dörfer mit einem Laden wie z.B. Kreuzberg. Nur dumm, dass der natürlich gerade wenn wir da  vorbeikommen Mittagspause hat. Der Unterschied zwischen hier und Zuhause in der Optik ist nur das kleine F auf dem Nummernschild anstelle des D und vielleicht sind die Kirchtürme etwas größer (die französischen Herrscher hatten ihre Völker früher bestimmt einfach besser unter Kontrolle bzw. beim Kirchenbau) dafür sind die Berge deutlich flacher.
Abgeschlossen haben wir den Tag mit einer Sightseeingtour per Rad durch Nantes (auch die hat Kapuki verpennt) bevor wir unser Hotel ein wenig außerhalb aufgesucht haben.
Der Einzigste, der mit der heutigen Etappe vollkommen überfordert war, ist unser Garmin GPS, der zur Feier der langen Etappe direkt 3 mal abgestürzt ist, daher auch 4 Tracks. Merke: nie schneller fahren als der Garmin den Weg berechnet, sonst gibt es einen hellgrauen Bildschirm und einen Neustart.
Tag 20

Hausverbot

Kann man eigentlich in Hotelketten auch Hausverbot bekommen? Oder sind wir als Stammkunden da sicher?

Donnerstag, 30. Mai 2013

Tag 19

Morgens im Bett die Entscheidung: Super Bett (Matratze top und Decke fast wie Zuhause), schöner Ort also Ruhetag. Erste wichtigen Tagesmission: Wäschewaschen. Also erst mal eine Wäscherei finden. Google hilft, 1,2 km entfernt und sogar die Preisliste ist online. Leider schließen die Leute einfach ihren Laden, löschen aber nicht ihre Internetpräsenz. Also umsonst die Dreckwäsche durch den Ort geschleppt? Zum Glück nicht, auf dem Rückweg entdeckten wir eine weitere Wäscherei, die hat zwar keine Internetseite ist dafür aber noch in Betrieb [Realworld online].
Danach die übliche Mischung aus Sightseeing und Daueressen. Ich gehe davon aus, dass wir alles probiert haben was es an lokalen Spezialitäten im Bereich Süßspeisen gibt.

Kleine Leckerein

versüßen den Ruhetag

Mittwoch, 29. Mai 2013

Tag 18

Nachdem wir auf dem Velodyssey immer nur durch den Wald gefahren sind und nichts gesehen haben, kam der Entschluss nicht mehr dem Radweg zu folgen sondern ihn nur noch als grobe Orientierung zu nehmen. Dieser Entschluss wurde noch bestärkt durch uns entgegenkommende Radfahrer aus den USA, die uns vor dem Zustand des Radweges warnten (Achtung riesen Traktorspuren).
Aus Rayon raus ging es dann noch rasend schnell über  die Hauptstraße. Allerdings wollten auf der halben Strecke nach Rochefort alle Navigationsgeräte einen riesen Schwenk machen. Wir gehen davon aus, dass die Brücke über die Charente, die auf direkten Weg lag, nicht für Radfahrer freigegeben war. Die Brücke über die wir geleitet wurden war allerdings dann auch sehr sehenswert. Eine alte Brücke, die Jahrzehnte von R4's und 2CV's gequält wurde und jetzt in Altersteilzeit als Fußgänger und Radfahrer Brücke ihren Dienst verrichtet.
Dabei haben wir auch noch mal den Velodyssey getroffen und man hatte uns nicht zu viel versprochen. Asphalt ist auf diesem Weg wohl nicht mehr die Regel sondern eher die Ausnahme. Radwege sind so oder so nicht in dem besten Zustand. Teilweise mit großen Schlaglöchern, dass alte 26 Zoll MTB Laufräder rein passen würden und natürlich immer gut geschottert. Oder man freut sich über ein Schild 'La Rochelle 25 km' auf das dann ein Schild für Radfahrer folgt 'La Rochelle 35 km' und das im Mutterland der Tour de France. Besonders schön ist das, wenn dann mal wieder ein Regenschauer kommt, wir haben allerdings gelernt, dass bei genug Wind auch ein Hugo (Hecke) Regenschutz bietet.
Bei all diesen Gedankengängen trafen wir auf eine Gruppe Rennradfahrer. Schnell ab in den Windschatten der Gruppe. Alles Rentner schnaufend am Anschlag aber perfektes Rotieren im Wind und mit 30 über die Landstraße. Es steht also doch gut um den Radsport in Frankreich. Da Kerzen schneller abbrennen, wenn man sie auf zwei Seiten anzündet, haben wir uns dann doch aus Vernunftgründen aus der Gruppe wieder verabschiedet und sind alleine weiter Richtung La Rochelle gefahren. Allerdings hat bei dem Tempo de Rentner der Regen gar nicht mehr gestört sondern eher angenehm gekühlt.
Der Weg zur Ile de Re war schön aber aufgrund der nicht vorhanden Fährverbindung leider nur ein Umweg.
Tag 18

Schöne Brücke

So schön, dass wir direkt 2 Mal über die 3 km lange Brücke gefahren sind. Der Plan war eigentlich nach Saint- Martin-de-Re auf der Ile de Rė zu fahren, um von dort nach La Tranche-sur-Mer mit der Fähre überzusetzten. Dumm nur, dass wir vor Ort feststellen mussten, dass es gar keine Fähre gibt. Es gibt nur ein Ausflugsboot, das die Strecke einmal täglich fährt und keine Fahrräder mitnimmt. Also wieder über die Brücke zurück und nach la Rochelle. Auch wenn wir viele unnötige Kilometer gefahren sind lässt sich festhalten, dass die Ile de Re sehr sehenswert ist

Brücke über die Charente

Brücke im Ruhestand jetzt nur noch Fußgänger und Radfahrer Nutzung.

Dienstag, 28. Mai 2013

Tag 17

Nach einer Nacht in dem bisher schlechtesten Hotel auf dieser Tour (aber nicht dem Billigsten), mit solchen Extras wie Stromausfall und fehlender Klobrille, ging es weiter am Atlantik entlang und durch menschenleere Touristikgebiete, die wohl nur im Juli und August bevölkert werden.
Nach einer weiteren Fährfahrt kamen wir nach Royan. Nachdem wir heute den gesamten Tag betrauert hatten die vorherige Nacht nicht in  Arcachon verbracht zu haben, wollten wir diesen Fehler nicht wiederholen und haben spontan die Etappe verkürzt und direkt am Strand in ein Zimmer mit Meerblick eingecheckt.
Tag 17

Den Abend wie den Morgen

Zum Abendessen in unserm Zimmer mit dem perfekten Blick über Hafen und Strand wieder Baguette. Jetzt allerdings in Kombination mit einer Flasche Bordeaux und einem Stück Comte und einer französischen Edelsalami. Vom Vitamin C Gehalt her war der O-Saft allerdings besser.

Fähre

Unsere neue Lieblingsbeschäftigung heißt Fährefahren. Wir kommen vor lauter Bootfahren nicht mehr zum Radfahren. Vielleicht beim nächsten Mal eine Weltumsegelung? Hier in Royan gibt es schon mal eine Menge Angebote einen Bootsführerschein zu machen, dass wäre schon mal ein Anfang. Und als Nebeneffekt könnte man auch direkt die Jetski mit den großen Motoren leihen. Dagegen spricht allerdings, dass wir doch recht wasserscheu sind.------Also weiter mit dem Fahrrad.

Atlantik Frühstück

Baguette, Babybel, O-saft, Joghurt, Donuts und Früchte Gläschen

Montag, 27. Mai 2013

Tag 16

Heute weiter dem Velosydee gefolgt. Kurz vor Arcachon noch die super hohen Dünen  hochgeklettert. In Arcachon hat Kapukis Hunger uns noch zu einer Eispause am Strand verholfen. Da wie immer gerne Böotchen fahren und keine Lust hatten um das Bassin von Arcachon herumzufahren, haben wir einfach mit dem Boot übergesetzt. Ganz schon aufregend 2 Fahrräder plus Gepäck plus Anhänger auf ein Boot zu verladen. Zeit gespart hat das bestimmt nicht und teuer war es auch (26€), aber Spaß hat es gemacht.
Die restlichen 40 km gingen danach durch die Sonne auf teilweise recht schlechten (Schotter) Radwegen.
Tag 16

Dune du Pyla

Man muss gar nicht bis Afrika fahren um spektakuläre Dünen zu sehen.

In Gruppe rollt es besser

Den mittleren Teil der heutigen Etappe sind wir mit David und Marian aus Freiburg gefahren. Je größer die Gruppe, desto leichter kommt man voran. Danke noch m für's Fahrrad-Sitting bei der Dune du Pyla (größte Wanderdüne Europas).

Sonntag, 26. Mai 2013

Tag 15

Heute mit kurzer Hose und T-Shirt gestartet und  den Sonnencremeverbrauch um 100% gesteigert (der letze Verbrauch war auf der Etappe von Lissabon nach Abrantes).
Erst mal als Prolog zum Radladen und anders als erwartet alles kein Problem. Der Laden hatte sonntags offen, sofort Zeit für unser Problem, eine passende Speiche als Ersatz für die gebrochene und einen Zentrierständer. Ein Hoch auf die französischen Zweiradmechaniker. Nach der erfolgreichen Reparatur haben wir uns erst mal mit einer Milch gestärkt (OK Milch für Kapuki, Crėpes und Waffeln für die Eltern).
Daher erst um 12:30 gestartet und da wir erst so spät los sind konnten wir, als wir am Strand in Mimizan standen, der Verlockung nicht widerstehen auch früher aufzuhören, um noch ein wenig Strandfeeling mitzunehmen.
Tag 15

Französisches Stillleben

Velodysse

Der perfekte Radweg. Der Velodysse führte uns heute über einen einsamen Radweg durch den Küstenwald am Atlantik entlang, ohne dass man den Atlantik wirklich gesehenen hat. So perfekt, dass es irgendwie schon wieder langweilig war.

Bike Factory

Perfekt Reparatur in der Bike Factory. Neue Speiche und nachzentriert, besser als vorher.

Samstag, 25. Mai 2013

Tag 14

Heute war der Wurm drin oder wo ist die Zeit geblieben? Obwohl es heute von Strecke und Bedingungen keine Ausreden gab, sind wir nicht besonders weit gekommen. Irgendwann war der Tag einfach vorbei.
Am Morgen in San Sebastian hat es beim Start erst mal geregnet, und das nach dem schönem Wetter vom Ruhetag. Aber bis zum Mittag wurde es immer besser, so dass wir nach der Grenze zu Frankreich sogar auf kurz Oberbekleidung umsteigen konnten. Ein T-Shirt hatten wir das letzte Mal in Portugal an oder anders ausgedrückt, die spanische Sonne hat unsere Arme nie gesehen.
Apropos Grenze, wo die war wissen wir leider nicht, wir haben sie nicht gefunden, irgendwann haben sich einfach die Farben der Ortsschilder geändert, das war's. Schön dass Grenzen bei uns so unspektakulär geworden sind.
Nach der Grenze gab es dann doch noch mal einige harte Anstiege (nicht lang, aber gemein), ab Bayonne war es dann flach.
Ab hier sollte auch der Radweg beginnen, der sich auf den ersten Kilometer als Katastrophe erwiesen hat. Bei der Suche nach dem Einstieg in den Weg ist direkt der Garmin mal wieder abgestürzt, so dass es vom heutigen Tag 2 Tracks gibt. Nachdem er uns zickzack durch Wohngebiete geschickt hat, führt er direkt in einen See. Nein, wir haben kein Tretboot. Es scheint außergewöhnlich viel geregnet zu haben, nach langen umherirren sind wir dann doch irgendwann wieder auf die die richtige Strecke gekommen.
Bei der Hotelsuche die nächste Katastrophe: hier gibt erst nur Apartments, die wochenweise vermietet werden (davon aber Unmengen) aber keine Hotels. Dann noch eine kleine Ferienwohnung gefunden, die auch für nur eine Nacht vermietet wird. Jetzt hätte man den Tag versöhnlich abschließen können, wenn nicht noch beim Rad wegschließen eine gebrochene Speiche gefunden worden wäre.
Tag 14

Französische Radwege

So sehen in Frankreich die Radwege aus!!!

Tschüss Churros, Hallo Baguette

Frühstück in Irun, mit dem ersten Baguette und wahrscheinlich den letzten Churros.

Freitag, 24. Mai 2013

Spanien ist durchquert

Was haben wir uns über die Hitze in Zentralspanien Gedanken gemacht. Und auf unserer  kompletten Tour durch Spanien waren Arme und Knie dauerhaft in wärmende Winterradbekleidung gehüllt. Was uns ewig von Spanien in Erinnerung bleiben wird ist die Kälte.
Aber da war noch mehr: Spanische Küche, die wir zu schätzen gelernt haben, weniger Paella sonder mehr die Kleinigkeiten zwischendurch, Tapas und Pinchos usw.
Dass Spanien so bergig ist, hatten wir nicht so eingeschätzt, was zur Folge hatte, dass als die gefürchteten Pyrenäen am Ende kamen, wir so trainiert waren, dass sie uns gar nicht mehr schocken konnten.
Bleibt festzuhalten: Spanien hat viel mehr zu bieten als Malle und Ibiza und ist immer wieder einen Besuch wert, aber bitte das nächste Mal mit spanischem Wetter, denn mit oberbergischem Regenwetter ist das so authentisch wie Karneval im Sauerland.

Tag 13

Geplanter Ruhetag in San Sebastian oder auch die in der letzten Woche gelernte Lektion über spanische Küche und Essgewohnheiten anwenden. Pinchos, Bocadillos, Croquetas, Vino usw..

Nachwirkung

Beseitigen der Spuren einer harten regnerischen Pyrenäen Schlacht. Kapuki's Kapsel ist jetzt wieder abflugbereit.

Ruhetag in San Sebastian

Es ist zwar noch kalt aber endlich Sonne.
Nordsee-Feeling

Donnerstag, 23. Mai 2013

Tag 12

Abfahrt in Vitoria bei Regen, es wir bestimmt gleich aufhören, das sagt jedenfalls der Wetterbericht. Dumm nur, dass den das Wetter nicht kannte. Also hatten wir für unsere Pyrenäen-Etappe direkt mal das schlechteste Wetter.
Die Landschaft wäre bestimmt toll gewesen, wenn man was davon gesehen hätte.
Aber das hatte natürlich auch Vorteile, so wurden bei den Passabfahrten die Bremsscheiben gut durch das Wasser gekühlt und bei den Passauffahrten kam man nicht so ins Schwitzen. Man freute sich schon fast, wenn es bergauf ging, da man hier endlich mal warm wurde und wir wissen jetzt auch, dass der Tout Terrain wasserdicht ist.
Theoretisch hätte ja auch die Höhenmeterkasse, in die wir in Portugal eingezahlt haben, jetzt ihre Auszahlung vornehmen müssen. Hat sie auch (sind mehr abgefahren als aufgefahren) allerdings hatten die Pyrenäen auf dem Weg zum Meer nicht nur Taldurchfahrten für uns zu bieten sondern auch den ein oder anderen Pass. Im Allgemeinen verschwand die Autobahn dann entweder unter uns im Tunnel oder blieb auf Höhe mit Hilfe einer massiven Brücke.
Egal, wir sind mit Gepäck und Hänger auch gut ohne Kompaktkurbel über die Pyrenäen gekommen, und im nachhinein waren die unbekannten Berge in Portugal schlimmer, allerdings hatten wir dort besseres Wetter und mussten nicht trotz Überschuhe noch zwischendurch die klattschnassen Socken wechseln.
Zwischenzeitlich waren wir so tief im Baskenland, dass die Menschen auch nur noch Baskisch sprachen und die Orte nicht einen spanischen und einen baskischen Namen, wie sonst hier üblich, sondern nur noch einen baskischen Namen hatten. Baskischen scheint die Sprache zu sein, die in der europäischen Buchstabensuppe die Reste bekommen hat, beim baskischen Glücksrad, sollte man mit x und z beginnen.
Am Ende noch eine Stunde nach einem Hotel gesucht, weil wir nicht glauben konnten, dass auf den letzten 120 Kilometern das Preisniveau so angestiegen war.

Vuelta

Nasse Passstraßen, die auch schon die Pros bei der Vuelta gehasst haben dürften. Wobei es bei andern Wetter bestimmt nett gewesen wäre.

Die Spinnen die Basken

An Pferd in der Lasagne sind wir ja schon alle gewöhnt und auch nicht mehr verwundert. Dass die Pferde hier aber auch schon den armen Rindern die Plätze auf den Almwiesen streitig machen und sogar die Glocken übernehmen geht doch ein wenig zu weit.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Tag 11

Da wir mit Landstraßen neben der Autobahn in Spanien gute Erfahrungen gemacht hatten, dachten wir es sei ein guter Plan auch heute darauf zu fahren, auf einer breiten Straße, auf der alle 15 Minuten mal ein Auto oder ein Trecker fährt ... da hatten wir uns aber  gründlich geirrt. Die N 1 kann man eher als Leistungsschau europäischer Logistik Unternehmen bezeichnen. Ein LKW folgt auf den nächsten und zwar nur um die Maut auf der Autobahn zu sparen. Daher Autovia nebenan leer, Landstraße voll, wir wären ja bereit gewesen für die leere Straße Maut zu zahlen, aber auch hier dürfen Radfahrer nicht auf die Autobahn.
Auf den letzten km führte uns der Gerät (Garmin) dann weg von der N 1, was allerdings deutlich mehr Höhenmeter, aber auch viele nette Begegnungen mit einheimischen Radfahrern, zur Folge hatte. Das Rennrad ist hier im Baskenland durchaus beliebt und der Baske kann die Kurbel durchaus auch locker nach vorne fallen lassen. Dass man beim Material nicht sparen soll, ist hier bekannt und so konnte ich im Windschatten (der Kollege hat allerdings auch 10 km für uns schön im Wind gearbeitet) direkt mal die elektrische Super Record von Campa an einem Carbon Pinarello bewundern. Nach einer eisigen Bergabfahrt runter nach Vitoria haben wir in der Fußgängerzone nach einem Hotel gesucht. Ganz hin und weg von der lustig vor sich hin strampelnden Kapuki hat uns eine Horde von Damen um die 60 aufgegriffen und uns bei der Suche tatkräftig unterstützt. Überhaupt ist Kapuki mit ihren großen blauen Augen der Star, heute Mittag gab es auch schon ernsthafte Angebote von zwei älteren Damen, die wir natürlich abgelehnt haben.
Tag 11

Plaza Major

Dienstag, 21. Mai 2013

Tag 10

Den Ruhetag mit Pilgerreisende beobachten in Burgos verbracht. Nach näherer Betrachtung ist das genau das Gegenteil von unserer Herangehensweise (wie übrigens bei allen Triathleten). Wir machen etwas sehr Extremes, gut vorbereitet mit dem bestmöglichen Equipment, der Pilgerer ist schlecht vorbereitet und es scheint geradezu einen Wettkampf um das stümperhaftetes Equipment zu geben. Einige Beispiel: der Sportler trägt Microfaser und Goretex Regenjacke, der Pilgerer ist mit der guten alten gelben Gummi Jacke top wasserdicht gekleidet. Man was haben wir über den Gepäcktransport gegrübelt, Ortlieb Taschen usw. Dem Pilgerer reicht auch eine Plastikkiste mit Folie auf dem Gepäckträger, als Hose reicht zumindest bei den Frauen eine Leggins. Dass das alles vielleicht keine so gute Idee ist, sieht man aber auch an dem Zustand des ein oder anderen Pilgerer, humpeln gehört hier zum guten Stil.

5 Bier 3 €

Was Essen, Trinken und Preisgestaltung angeht haben die Spanier Stil.

Montag, 20. Mai 2013

Tag 9

Landschaft, Landschaft, Landschaft ... nimmt das noch mal ein Ende? Auf dem 140 km langen Weg haben wir folgende Infrastruktur gefunden: 0 Supermercados, 2 Cafés, Wind (top ausgerichtet von vorne), Berge und Felder, das war's. Selbst der zu erwartende Treckerverkehr blieb aus. Gegen Nachmittag zeigt sich endlich die Sonne und schon radelt es sich ein bisschen leichter. Die letzten 20 km werden jedoch doch wieder recht anstrengen. Hinter jedem Berg erwartet man Burgos aber es folgt leider nur ein weiterer Berg.
Abends im Bett dann der Entschluss, Familie Kunde braucht einen Ruhetag.
Tag 9

In the middle of nowhere

In Spanien kann es ganz schon einsam werden. Seit 50km keine erwähnenswerte Ortschaft gesehen.

Sonntag, 19. Mai 2013

Tag 8

Über die leere Landstraße (Sonntag) rollten die Räder leicht Richtung Valladolid. In Alaejos auf der Plaza Mayor eine schöne Tappas Pause gemacht. Feststellung dabei unsere Kanzlerin Merkel ist hier alles andere als beliebt.
Gegen Nachmittag kam dann sogar noch Sonne, so dass wir die langen Überschuhe mal ausziehen konnten. An kurze Radhosen war allerdings noch lange nicht zu denken. Immerhin halten unsere Sonnencreme Vorräte so ewig.
Der ansonsten perfekte Tag wurde am Abend doch noch ein wenig durch eine intensiv Windelnutzung betrübt. Egal wo man sich gerade befindet, mit einem schreiend Kind auf der Brust fällt man immer auf.
Tag 8

Schweineohren

Liebe Bäckerei HESSE in Olpe. Warum sind die Schweine Ohren hier 3 Mal so groß wie in eurem Sortiment und kosten nur 25 cent mehr? Als Stammkunde fühle ich mich betrogen!

Samstag, 18. Mai 2013

Tag 7

Die Motivation ein halbwegs warmes Bett zu verlassen, um bei 5 Grad auf's Rad zu steigen geht gegen 0. Irgendwann müssen wir dann aber doch in den sauren Apfel beißen. Mittlerweile ist es auch schon 8 Grad und es regnet nicht. Die 55 km nach Salamanca laufen recht gut. Bei der Pension angekommen müssen die Räder erstmal in die 4. Etage getragen werden. Danach gibt es ein kaltes Sightseeing-Programm mit vielen Stopps bei Cafés, Tappasbar und Co. Bei der Kälte - hier ist es übrigens kälter als in Deutschland - braucht man ja ein paar Fettreserven.
Tag 7

Plaza Mayor

Sightseeing ist mit Baby definitiv anstrengender als Radfahren. Die Plaza Mayor von Salamanca ist trotzdem eine Top Sehenswürdigkeit.

Freitag, 17. Mai 2013

Portugal ist durchquert

Das erste Land auf unserer Tour ist durchquert. Was können wir unserer Tochter von ihrer Tour durch diesen Teil ihrer Heimat Europa berichten?
Freundliche Menschen, die für ein Baby immer ein Lächeln haben und es am liebsten sofort auf den Arm nehmen wollen.
Allerdings geht es den Menschen bei weitem nicht so gut wie uns in Deutschland. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei der Hälfte von unserem in Deutschland, das hatte für uns zwar sehr günstige Preise zur Folge ( Espresso für 55 cent), ist aber trotzdem eine unschöne Tatsache, über die man nachdenken sollte.
Ansonsten ist Portugal ein sehr bergiges Land, so dass man hier jedes deiner 7 kg (und die Windeln, die Gläschen mit dem Biorind,  den Wasserkocher usw.)  beim Bergauf fahren deutlich gespürt hat.

Tag 6

Nach oder doch vielleicht schon kurz vor km 1 erst mal ein ausführlicher aber unfreiwilliger Stop beim örtlichen Supermarkt aufgrund von Regen, den wir den Tag auch nicht mehr ganz losgeworden sind. Im Allgemeinen bergauf Sonne und bergab Regen, allerdings nur so lange wir in Portugal waren, weil die Berge in Spanien doch deutlich nachließen, der Regen allerdings nicht.
Am Nachmittag haben wir die Pause in Ciudad Rodrigo mit einer Stadtbesichtigung kombiniert. CR hat eine sehr schöne Altstadt mit vollständig erhaltener Stadtmauer und einer sehr alten Kathedrale, die natürlich auch besichtigt wurde.
Tag 6

Hola

Grenze nach Spanien wird jetzt überschritten. Auch die berühmte spanische Sonne hat Pause.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Tag 5

Nach einer lauten Nacht in der Jugendherberge (Klassenfahrt 13-jähriger Portugiesen) ging es weiter. Erst waren wir noch guter Dinge, bei 16 Grad und bewölktem Himmel. Nach unserer Mittagspause ging es auf den Pass Richtung Sabugal. Auf den 900 m hohen Berg bei leichtem Regen rauf zu fahren ist noch ok, wieder runter zu fahren bei richtigem Regen und 10 Grad macht keinen Spass mehr. Auch eine Tasse Tee in Sabugal machte die Sache eher schlechter als besser. Eigentlich wollten wir zur spanischen Grenze aber die Vernunft siegte und wir suchten uns  ein Hotel. Belohnt wurde das Ganze mit einem Besuch beim örtlichen  Pizzabäcker.
Tag 5

Winter in Portugal

Nach der wegen Kälte verkürzten Tagesetappe Besichtigung der Burg in Sabugal mit zwei Jacken und Mütze.

Portugals hügelige Landschaft

Die Hügel waren gar nicht so unschuldig, wie sie hier aussehen

Mittwoch, 15. Mai 2013

Tag 4

Da es nachts geregnet hatte, haben wir noch gewartet bis die Straßen wieder trocken waren. Schon recht spät ging es los. Immer locker die Kurbel nach vorne fallen lassen und in einer Tour Berg hoch. Große Freude als es endlich auf einer landschaftlich sehr schönen Nebenstraße bergab ging. Verflogene Freude als uns Garmin die Feldwege mit großen Steinen runternavigierte. Als nichts mehr half mussten wir auf Handynavigation umsteigen. Ein paar Runden im Kreis und irgendwann waren wir endlich back on track. Alles tolle Strecken, nur leider immer hoch und runter. Supermarkt Infrastruktur Fehlanzeige. Als der erste und einzige endlich wie eine Fatamorgana auftauchte waren wir bereit zu entern... oder auch nicht - Mittagspause bis 15 Uhr, also auf Picknickdecke vorm Supermarkt campiert. Irgendwann durfte Karsten als Erster in den Laden. Nach einer Stärkung ging es weiter bergauf, bergab. Superschön und sehr einsam bis in die Dunkelheit. Danach gab's zur Belohnung eine Familienpizza.
Tag 4

Berg und Tal

Ein Bild sagt manchmal mehr als Tausend Worte. Val und Monte oder Tal und Berg.

Danke Garmin

Was unser Garmin heute so alles als befestigte Wege angezeigt hat ... In Portugal haben sogar die Waldwege Straßenschilder. Dumm nur, dass uns dieser Trip ca. 20 km bergigen Umweg gekostet hat.

Dienstag, 14. Mai 2013

Tag 3

Der erste echte Radtag. Erst Mal aus dem Moloch Lissabon raus. Aber dieser  Moloch will und will einfach nicht zu Ende gehen. LKW an LKW schlängeln sich zu den Logistikzentren im Umland von Lissabon.
Umso näher Abrantes kommt, desto schöner wird die Strecke, aber umso schlechter wird auch das Wetter. Wir sind aber doch noch trocken angekommen.
Tag 3
Die gedachte einfache Flachetappe war doch bergiger als erwartet und heftiger Gegenwind war selbst am Berg unser Begleiter.

Mc Donald's

Dumm nur dass der Umweg hierfür doch ein wenig länger war.

Montag, 13. Mai 2013

Sonntag, 12. Mai 2013

Tag 1

Flug war viel unkomplizierter als erwartet. Auch Räder aufbauen, Kartons entsorgen usw. war echt einfach. Die kleine Fahrt vom Flughafen bis zum Hostel war allerdings genauso bescheiden wie vorher angenommen. Großstädte sind halt nichts zum Radfahren.
Tag 1
Sind daher später auf den Sightseeingbus umgestiegen. Das war was für die gesamte Familie, sonnen für die Mutter, Kultur für den Vater, schlafen für die Tochter.
Morgen geht weiter mit Sightseeing und erst am Dienstag das erste mal richtig aufs Rad.

Ready

Fertig für die Tour.

Angekommen

Eine Familie, zwei Einkaufswagen. Alles mit gekommen nichts kaputt.

Eingecheckt

Jetzt wird es ernst, Gepäck ist schon eingecheckt. Germanwings nimmt alles mit, Fahrräder mit Luft im Reifen und auch den Kinderanhänger. Danke für den Support beim Transportieren an Michael, Karin und Kurt.