Da wir mit Landstraßen neben der Autobahn in Spanien gute Erfahrungen gemacht hatten, dachten wir es sei ein guter Plan auch heute darauf zu fahren, auf einer breiten Straße, auf der alle 15 Minuten mal ein Auto oder ein Trecker fährt ... da hatten wir uns aber gründlich geirrt. Die N 1 kann man eher als Leistungsschau europäischer Logistik Unternehmen bezeichnen. Ein LKW folgt auf den nächsten und zwar nur um die Maut auf der Autobahn zu sparen. Daher Autovia nebenan leer, Landstraße voll, wir wären ja bereit gewesen für die leere Straße Maut zu zahlen, aber auch hier dürfen Radfahrer nicht auf die Autobahn.
Auf den letzten km führte uns der Gerät (Garmin) dann weg von der N 1, was allerdings deutlich mehr Höhenmeter, aber auch viele nette Begegnungen mit einheimischen Radfahrern, zur Folge hatte. Das Rennrad ist hier im Baskenland durchaus beliebt und der Baske kann die Kurbel durchaus auch locker nach vorne fallen lassen. Dass man beim Material nicht sparen soll, ist hier bekannt und so konnte ich im Windschatten (der Kollege hat allerdings auch 10 km für uns schön im Wind gearbeitet) direkt mal die elektrische Super Record von Campa an einem Carbon Pinarello bewundern. Nach einer eisigen Bergabfahrt runter nach Vitoria haben wir in der Fußgängerzone nach einem Hotel gesucht. Ganz hin und weg von der lustig vor sich hin strampelnden Kapuki hat uns eine Horde von Damen um die 60 aufgegriffen und uns bei der Suche tatkräftig unterstützt. Überhaupt ist Kapuki mit ihren großen blauen Augen der Star, heute Mittag gab es auch schon ernsthafte Angebote von zwei älteren Damen, die wir natürlich abgelehnt haben.
Tag 11
Mittwoch, 22. Mai 2013
Tag 11
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