Den Tag mit einem Besuch im Supermarkt begonnen, Essen für Kapuki bunkern. In der Zeit hätte man auch 50 km radfahren können. Die Supermärkte sind hier einfach zu groß und haben viel zu viel Auswahl und sehr entspannte Kassiererinnen. Was die Franzosen hier an Zeit verlieren. Aber dieses Verbesserungspotential hat schon jemand vor uns entdeckt, die ersten Lidl, Netto und Aldi haben Einzug gehalten.
Heute war alles wie auf der Etappe am Tag zuvor, nur dass wir jetzt noch nicht einmal mehr Dörfer hatten, sondern nur noch Bauernhöfe und noch stärkeren Wind. Teilweise rollten wir mit nur 12 km schwer tretend über die Ebene.
Einzig aufregende war die Begegnung mit zwei Engländern, die uns entgegen kamen auf dem Weg Richtung Spanien. Bei einem 35 Jahre alten Damenrad mit Weidenkorb muss man sich jedenfalls über Diebstahl keine Gedanken machen (als besonderes Extra hat er sich einen Gel Schonbezug für den Sattel gegönnt), auch sonst wirkten sie nicht besonders gut vorbereitet. Sie wollten mit ihrer Aktion für einer Krebshilfe sammeln, daher haben wir ihnen mal Geld für zwei Bier gespendet. Falls sie wirklich sammeln, kann es ja nicht schaden und falls nicht, benötigen sie bestimmt eine Aufmunterung, wenn es die Pyrenäen hoch geht. ( Falls die so weit kommen)
Tag 21
Samstag, 1. Juni 2013
Tag 21
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