Freitag, 31. Mai 2013

Tag 20

Von La Rochelle nach Nantes, es war klar, dass das ein langes Stück wird, am Ende waren es über 150 km. Aber der Versuch die Strecke sinnvoll zu teilen ist ja auf der Ile de Re gescheitert und nach einem Ruhetag kann es auch schon mal etwas weiter sein. Der Wind kam uns schon mal entgegen, so dass wir den Geruch von Nantes schon direkt in der Nase hatten, keine Ahnung wonach Nantes riecht. Der Gegenwind stabilisiert aber das Rad, man kann sich alles schön reden.
Ansonsten war die Etappe sehr langweilig. Nachdem wir den Großraum La Rochelle verlassen hatten, kam auf unserer Routenführung bis zum Erreichen des Stadtrandes von Nantes einfach nichts. Kapuki hat den Tag daher auch direkt mal komplett verschlafen. Ruhetage sind halt anstrengend. Um den Tag mit unserer bergischen Heimat zu vergleichen. Wir sind halt durch so aufregende Dörfer wie Thier, Egen oder Agathaberg gefahren, also von Kirchturm zu Kirchturm. Die Highlights sind dann die Dörfer mit einem Laden wie z.B. Kreuzberg. Nur dumm, dass der natürlich gerade wenn wir da  vorbeikommen Mittagspause hat. Der Unterschied zwischen hier und Zuhause in der Optik ist nur das kleine F auf dem Nummernschild anstelle des D und vielleicht sind die Kirchtürme etwas größer (die französischen Herrscher hatten ihre Völker früher bestimmt einfach besser unter Kontrolle bzw. beim Kirchenbau) dafür sind die Berge deutlich flacher.
Abgeschlossen haben wir den Tag mit einer Sightseeingtour per Rad durch Nantes (auch die hat Kapuki verpennt) bevor wir unser Hotel ein wenig außerhalb aufgesucht haben.
Der Einzigste, der mit der heutigen Etappe vollkommen überfordert war, ist unser Garmin GPS, der zur Feier der langen Etappe direkt 3 mal abgestürzt ist, daher auch 4 Tracks. Merke: nie schneller fahren als der Garmin den Weg berechnet, sonst gibt es einen hellgrauen Bildschirm und einen Neustart.
Tag 20

Hausverbot

Kann man eigentlich in Hotelketten auch Hausverbot bekommen? Oder sind wir als Stammkunden da sicher?